Schönbohm: Weiter konsequent gegen Extremismus

Schönbohm gratuliert - „Ansporn auch für andere“

Innenminister Jörg Schönbohm hat zwölf Brandenburger Kommunen für ihre Auszeichnung als ‚Orte der Vielfalt' durch das Bundesfamilienministerium beglückwünscht. „Die ausgezeichneten zwölf Kommunen machen klar: Extremisten sind in Brandenburg unerwünscht. Die Auszeichnungen müssen auch ein Ansporn für andere Kommunen sein, sich noch stärker gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt einzusetzen. Wir brauchen Bürger und Kommunen, die aktiv für Demokratie und Toleranz eintreten und sich Extremisten jedweder Couleur entgegenstellen", betonte Schönbohm am Montag in Potsdam.

„Gleichzeitig müssen wir alle Möglichkeiten des Rechtsstaates voll ausschöpfen, um antidemokratische und fremdenfeindliche Kräfte deutlich in die Schranken zu weisen. Wenn wir für Demokratie und Toleranz fest zusammenstehen, wird es uns gelingen, dem Extremismus den Boden zu entziehen", fügte Schönbohm hinzu. Er bezeichnete es als „bemerkenswert", dass Brandenburg mit zwölf von 93 Auszeichnungen überproportional unter den Preisträgern vertreten ist. „Es unterstreicht, dass in unserem Land sehr engagierte Arbeit geleistet wird. Dies ist aber auch nötig, um den extremistischen Sumpf auszutrocknen."

Die Auszeichnungen, die vom Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Hermann Kues überreicht wurden, gingen an Brandenburg(a.d.H.)-Hohenstücken, Falkenberg/Elster (Landkreis Elbe-Elster), Falkensee, Rathenow (beide Landkreis Havelland), Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel), Lauchhammer (Landkreis Oberspreewald-Lausitz), Lübbenau/Spreewald, Senftenberg (beide Landkreis Oberspreewald-Lausitz), Werder (Havel) (Landkreis Potsdam-Mittelmark), Wildau (Landkreis Dahme-Spreewald) sowie Prenzlau (Landkreis Uckermark) und den Landkreis Uckermark. Die Auszeichnungsveranstaltung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fand zum zweiten Mal statt.