NPD wollte ganz offiziell daherkommen
Stadt untersagt Rechtsextremisten Wappennutzung
Extremisten neigen dazu, mit optischen Stilmitteln ihre freiheitsfeindliche Gesinnung übertünchen zu wollen. So tragen manche Funktionäre der rechtsextremistischen NPD gerne Schlips und Kragen. Gleichzeitig umwerben sie „Freie Kräfte", um diese als Plakatkleberkolonnen einzusetzen. Und die rennen teilweise mit schwarzen „Hasskappen" durch die Gegend. Optische Täuschung beherrschen auch andere. Nicht jeder Anmelder einer gewalttätigen linksautonomen Demonstration sieht wie ein solcher aus.
Um angebliche Normalität vorzutäuschen, verwenden Extremisten ebenso Wappen oder andere Hoheitszeichen. Auch die NPD in Strausberg schmückte vor noch nicht allzu langer Zeit ihre Website mit dem Stadtwappen. Offenbar war damit der Wunsch verbunden, als ein fester Teil von Strausberg zu erscheinen. Aber die Stadt wollte so gar nicht zur NPD gehören. Der Bürgermeister forderte die Verantwortlichen auf, das Wappen zu entfernen. Und zwar zu Recht und mit Erfolg. Stadtwappen dürfen nämlich laut Gesetz nur mit Genehmigung der Stadtverordnetenversammlung abgebildet werden. Eine solche hatte die NPD nicht.


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